18 nützliche Tipps direkt vom Fachmann, die Ihnen dabei helfen Schimmel zu vermeiden oder los zu werden!

Schimmelpilzwachstum im Innenraum stellt ein hygienisches Problem dar und sollte aus Vorsorgegründen nicht hingenommen werden. Da bei der Sanierung von Schimmelpilzbefall hohe Konzentrationen an Sporen freigesetzt werden, sollte sie von fachlich qualifizierten Personen mit geeigneter Schutzkleidung (Handschuhe, Mundschutz, Brille) durchgeführt werden. Bei einem oberflächlichen Befall mit einer Fläche bis max. einem halben Quadratmeter, die nicht durch Bauwerksmängel entstanden ist, kann eine Sanierung im Allgemeinen selbst durchgeführt werden. Denn hier ist kein Risiko für gesunde Personen zu erwarten. In allen anderen Fällen sollte ein Fachmann beauftragt werden. Denn stärkere Mittel z. B. auf Chlorbleichlaugebasis sind wegen möglicher Gesundheitsgefährdung nur durch Fachleute anzuwenden.

 

Um im Kampf gegen den Schimmelpilz auf lange Sicht erfolgreich zu sein, muss zunächst die Ursache für die Verbreitung der unerwünschten „Mitbewohner“ erkannt und beseitigt werden. Danach sind die folgenden Schritte notwendig.

 

In der Heizperiode (bei Anwesenheit) Mindest-Temperaturen einhalten: Wohn-, Kinderzimmer 20 °C, Bad 21 °C, nachts im Schlafzimmer mindestens 18 °C.

Heizung bei Abwesenheit nie ganz abstellen. Wiederaufheizen ausgekühlter Räume ist teurer und verbraucht mehr Energie, als das Halten einer nicht zu weit abgesenkten Temperatur.

Innentüren zwischen unterschiedlich beheizten Räumen geschlossen halten.

Wer bei geöffnetem Fenster schlafen möchte, muss die Schlafzimmertüre geschlossen halten.

Morgens in der Wohnung einen kompletten Luftwechsel durchführen: Stoßlüftung!

Einmal täglich lüften genügt nicht! Vormittags, nachmittags und abends einen kompletten Luftwechsel vornehmen

Bei Abwesenheit am Tag morgens, abends und vor der Nachtruhe Stoßlüften.

Je kälter es draußen ist, desto kürzer kann gelüftet werden. Maximal 5 Minuten Stoßlüftung pro Raum.

Nicht von einem Zimmer in ein anderes lüften, sondern nach draußen.

Badzimmertüren geschlossen halten. Nach dem Duschen/Baden die Luftfeuchtigkeit direkt nach draußen lüften.

Bei fensterlosem Bad auf dem kürzesten Weg (durch ein anderes Zimmer) lüften. Die anderen Türen geschlossen halten.

Große Mengen Wasserdampf (z. B. Kochen, Bügeln) sofort nach draußen ablüften. Durch

Schließen der Zimmertüren verhindern, dass sich der Dampf in der Wohnung verteilt.

Wenn Wäsche in der Wohnung getrocknet werden muss, dieses Zimmer öfter lüften. Zimmertüre geschlossen halten.

Nach dem Bügeln lüften.

Auch bei Regenwetter lüften. Kalte Außenluft nimmt mehr Feuchtigkeit auf, als die Zimmerluft.

Bei neuen, dicht schließenden Isolierglas-fenstern häufiger lüften als früher.

Große Schränke und Bilder nicht zu dicht an kritische Wände anrücken. 5 Zentimeter Abstand sollten reichen.

Feuchte Kellerräume eher im Winter lüften , weil nur kalte Luft trocknend wirkt.

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